Ole Spata

Das Kraftwerk Neckarwestheim ging 1988 als letztes Westdeutsches Kraftwerk ans Netz. Es be"ndet sich auf einem ehemaligen Steinbruchgelände, rund 7 Meter unter dem Niveau des Neckar. Um Hebungsrisse durch aufquellenden Anhydrit zu verhindern müssen pro Sekunde ca. 150 Liter Grundwasser abgepumpt werden. Dadurch wir auch Gips ausgespült und es entstehen metertiefe Hohlräume. Der Kühlturm ist aufgrund des geologisch instabilem Grund um 40 cm abgesunken. Über mehrere Jahre wurde mit Hilfe von Beton- Einpressung in den Untergrund versucht, diesen zu stabilisieren. Ende 2002 kam es auf einem Acker in der Nähe vom AKW zu einem 18 Meter tiefen Erdeinbruch. Das KKW Neckarwestheim liefert ein sechstel des produzierten Stroms des direkt an die Deutsche Bahn. Das KKW soll noch bis Ende 2022 am Netz bleiben.

Neckarwestheim, 20210415


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